Kichererbsennudeln mit Karotten oder Kürbis

Warum habe ich mir überhaupt in den Kopf gesetzt, Kichererbsennudeln machen zu wollen?
Ich hatte ein Rezept für „Möhrennudeln“ ausprobiert, das ich bei Arno von Rosen gefunden und „vegetarisiert“ habe:

200g Möhren
8 – 10 schwarze Oliven, gehackt
„Speckwürfel“
1 kleine Zwiebel
1 – 2 Pepperoni aus dem Glas
1 Zweig Rosmarin
Olivenöl
Zucker
Pfeffer, Salz

Die Möhren werden mit dem Sparschäler zu Tagliatelle geschnitten.
Man röstet einen Rosmarinzweig kurz in Olivenöl an und gibt dann eine gewürfelte Zwiebel und einige gehackte schwarze Oliven dazu. Wenn die Zwiebel glasig wird, kommen die Möhrenstreifen, ein bis zwei in Ringe geschnittene Pepperoni und eine Prise Zucker in die Pfanne. Sowie die Möhren gar, aber noch bissfest sind, vorsichtig salzen und „Speckwürfel“ unterheben. Mich erinnert das an ein Spaghettizezept mit Zwiebeln, Pepperoni, Kapern und „Speckwürfeln“ (ursprünglich Sardellen), das ich auch sehr lecker finde …
Wer mag, gibt noch Parmesan darüber.

Das fanden wir bis dahin schonmal eine feine Sache, aber – Entschuldigung! – eher als Vorspeise geeignet. Für hungrige Bauern und Bäuerinnen musste da noch irgendwas dazu …
Von Kichererbsennudeln hatte ich bis dahin nur gelesen, aber ich war mir absolut sicher: Das passt!

Und nach diversen Versuchen gibt es nunmehr auch das Rezept zur Nudel:

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75 Gramm gemahlener Hartweizen
25 Gramm Kichererbsenmehl
1 EL Leinsamenmehl
1 MSP Salz
2 TL Olivenöl

Das Leinsamenmehl mit 5 EL kochendem Wasser verrühren und einen Moment lang stehen lassen. Mehl und Salz mischen und die Leinsamenmischung unterkneten. Öl zugeben. Gegebenenfalls noch etwas Wasser unterkneten bis sich eine Teigkugel formen lässt. Eine halbe Stunde ruhen lassen.
Der Teig lässt sich unkompliziert mit der Nudelmaschine verarbeiten und ich „radele“ Tagliatelle.
Diese gare ich in leicht sprudelnd kochendem Wasser bis sie aufsteigen und gebe sie dann zu den Möhren. Voilà!

Sehr fein sind Kichererbsennudeln auch zu Kürbis:

Butternut-Kürbis
getrocknete Tomaten in Öl
getrocknete Pilze
1 Zweig Rosmarin
Olivenöl
Pfeffer, Salz

Den Kürbis schälen und würfeln (ca. 1 cm Kantenlänge).
Die Pilze klein zupfen und in kochendem Wasser einweichen, die Tomaten fein hacken.
Den Rosmarin in Olivenöl kurz anrösten, dann herausnehmen und den Kürbis im Öl anbraten.
Wenn dieser zu bräunen beginnt, die Pilze samt Einweichwasser, die Tomaten sowie den Rosmarin unterheben. Vorsichtig salzen, da getrocknete Tomaten häufig recht salzig sind. Mit Pfeffer abschmecken. Sowie der Kürbis gar ist, die Kichererbsennudeln dazugeben.
Eifriges Rühren bekommt den Nudeln nicht gut, daher lieber vorsichtig untermengen.

Iris

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2 Gedanken zu “Kichererbsennudeln mit Karotten oder Kürbis

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