Zucchini-Challenge

Zucchini gehören auch zu den Gemüsen, die, wenn sie denn fertig sind, gleich in rauen Mengen reif werden.
Glücklicherweise lassen sie sich gut trocknen, aber als erste „Notfallmaßnahme“ rufe ich die Zucchini-Challenge aus: Eine Woche lang Zucchinigerichte!

Zucchini auf ayurvedische Art
Auflauf mit Kartoffeln und Zucchini
thailändische Zucchini mit Kokosmilch
gefüllte Zucchini
Zucchinicurry
Ratatouille
Zucchini mit Ingwer und Basilikum
und auf’s Brot: Zucchiniaufstrich

Für die Zucchini mit Ingwer und Basilikum schneide ich ein Stück Ingwer in feine Scheiben, übergieße es mit kochendem Wasser und lasse es einige Minuten lang ziehen.
Die Zucchini schneide ich in feine Streifen oder Halbmonde, brate sie kurz in Olivenöl an, gebe dann den abgegossenen Ingwersud dazu und lasse sie noch ein wenig köcheln.
Abgeschmeckt wird das Ganze mit roher Gemüsebrühe, Zitronensaft, eingesalzenem Basilikum und Pfeffer.
Da die Sauce sehr dünnflüssig ist, schmecken dazu am besten Spaghettini.

Was den Brotaufstrich betrifft, beschließe ich, zunächst mal eine Basis herzustellen und dann mit weiteren Zutaten zu experimentieren.
Dazu schneide ich die Zucchini in ganz feine Würfel und frittiere sie in Olivenöl bis sie goldbraun sind. Ein paar Auberginen sind auch schon reif: die werden ebenfalls fein gewürfelt, ziehen dann mit etwas Salz Wasser und werden (in dem Öl, das ich von den Zucchini unterdessen abgegossen habe) ebenfalls frittiert.
Das überschüssige Öl kann man später noch prima zum Braten verwenden, man muss also nicht sparsam damit sein; Im Gegenteil, je mehr die Gemüsewürfel schwimmen, desto besser funktioniert das.
Das Verhältnis ist in etwa 1 Teil Aubergine zu 3 Teilen Zucchini. Dazu gebe ich dann noch eingekochte Tomaten bis eine cremige Masse entsteht.
Im ersten Wurf gebe ich noch frische, fein gehackte Zwiebeln dazu, probiere und denke „Mettbrötchen!“. Zu weiteren Experimenten kommt es dann zunächst nicht mehr: Die „Mettbrötchen“ erfreuen sich allergrößter Beliebtheit.

Was dabei schmerzlich fehlt, ist weniger das Schwein (im Gegenteil: von der veganen Variante bleibt wenigstens nichts zwischen den Zähnen stecken), sondern vielmehr ein Kölsch …
Eigentlich trinke ich Pils, aber zu so einem „Röggelsche met Mett“ gehört ein kölsches Gebräu, keine Frage!
Außerdem kann man nur so „Mett wör nett“ dazu singen – einen Titel einer kleinen, aber feinen Kölner Kapelle. Sehr zu meinem Leidwesen findet man ihn nicht bei Youtube, aber für zum Reinhören hier mal das aktuelle Video:
„Bretter, die die Welt bedeuten“

Iris

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5 Gedanken zu “Zucchini-Challenge

  1. Kölsch ist gut. Wenn Du noch immer zu viel Zucchini hast: Eingelegtes Gemüse wie beim Italiener, erst gegrillt und dann in Knoblauch, Öl und bißchen Essig übernachten lassen.
    Chinesisch als Hackfleischersatz für Mapo-Tofu: Zuchiniwürfel scharf anbraten, mit Knoblauch, Chili, Ingwer, braunen Soßen und schwarzer oder brauner Sojapaste, in die dicke, kochende Soße Tofuwürfel, vor dem Servieren mit Sezuanpfeffer und Frühlingszwiebeln würzen.

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    1. Danke für den Tip!
      Jetzt bin ich auch endlich dazu gekommen, ein wenig bei Dir zu stöbern …
      Die Kichererbsenspaghetti haben es mir besonders angetan, mal schauen, ob ich welche bekommen kann.
      Hast Du mal versucht, die selber zu machen?

      Gefällt 1 Person

      1. hm nein das hab ich selbst noch nixht versucht. pasta hab ich aber allgemein bisher noch nicht probiert selbst zu machen. hab ich aber noch vor. was aber wirklich sehr sehr lecker wurde war meine frittata aus kichererbsenmehl. also so a art quiche.

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