Hähnchen

Warum ich mich damit beschäftige, vegane Alternativen zu Fleischgerichten auszuprobieren? Weil es lecker ist!
Ich hab mit dem Verzehr von Fleisch ja nicht deswegen aufgehört, weil es mir nicht geschmeckt hätte …
Dass, wer sich vegetarisch oder vegan ernähren wolle, doch bitteschön so konsequent sein und auch auf Fleischersatz verzichten möge, habe ich lustigerweise noch nie von Menschen gehört, die das tatsächlich tun, sondern immer nur von solchen, die Fleisch essen.

Nachdem ich mit meinem „Lamm“ unterdessen ganz zufrieden bin, habe ich mich nun an „Hähnchen“ gewagt – auch dieses auf Basis von Sojaprotein.
Für die Marinade nehme ich einen ordentlichen Schuß Weißwein, einen Spritzer Zitronensaft und rohe Gemüsebrühe. Die Mischung koche ich mit frischem Ingwer, ein paar Pimentkörnern, Estragon, reichlich edelsüßem Paprika und einer Prise gemahlener Chili auf und lasse sie dann einige Minuten lang ziehen. Vor dem erneuten Erhitzen wird sie durch ein Sieb gegossen, dann kommt das Sojaprotein dazu.
Vor dem Braten lasse ich das Sojaprotein abtropfen und gebe etwas Agavensirup zur Marinade. Sobald das Sojaprotein beim Braten zu bräunen beginnt, gebe ich löffelweise die Marinade wieder dazu und lasse sie verdampfen bis der gewünschte Geschmack erreicht ist.

Im letzten Sommer haben wir probehalber eine Mischung aus Paprika, Oignons doux und Gurke süßsauer eingelegt. Ich gebe ein Glas davon (lässt sich vermutlich durch Puszta-Salat ersetzen), einen Schuß Sojasahne und etwas Tomatenmark zum Hähnchen, schmecke mit dem Rest der Marinade ab und serviere Reis dazu.

Iris

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