Von Tugenden und Trieben

Honi soit qui mal y pense …
Ich werfe nur äußerst ungern Lebensmittel weg, auch wenn es sich nur um kleine Reste handelt – das scheint mir durchaus eine Tugend zu sein.
Und was die Triebe betrifft: Mein Spieltrieb als Köchin ist ungebrochen …

In einer Ecke des Vorratsraumes finde ich ein fast leeres Tütchen Buchweizen, das jemand dort verwahrt hat. Ich habe bisher nur ein einziges Mal versucht, Buchweizen zuzubereiten und das Ergebnis nicht wirklich überzeugend gefunden.
Als Zutat im veganen Braten kann ich ihn mir jedoch sehr gut vorstellen …

Ich wasche den Buchweizen (es ist knapp eine Tasse) koche ihn und lasse ihn quellen bis er leicht matschig wird. Im Kühlschrank finde ich noch einen Rest gerösteten Sellerie und ein Schälchen Zwiebelwürfel, die ich ebenfalls anröste. Ich menge alles unter den Bratenteig und backe das Ganze wie immer.

Mit Hirse (von der jemand mal eine gigantische Menge gekauft haben muß und zu deren Zubereitung ich durchaus kein Talent habe) funktioniert das ebenso gut, sie bringt jedoch sehr viel weniger Eigengeschmack mit, als der Buchweizen, weswegen man eine herzhafte Sauce dazu reichen sollte.

Iris

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