Columbus auf Freiersfüßen

Es komme vor, habe ich mir sagen lassen, dass einzelne Schafböcke es vorzögen, abseits der Herde in einer Paarbeziehung zu leben.
Unser kleiner Columbus macht sich verdächtig, ein solches Exemplar zu sein – oder werden zu wollen: Eigentlich scheint er uns noch ein wenig jung für eine „feste Beziehung“ …
Gleichwohl trafen wir ihn bei seinen Eskapaden immer häufiger in Begleitung einer jungen Dame an. Einer Dame übrigens, die zwar nicht aktiv ausbüxte, jedoch eine fatale Neigung hatte, den Anschluß an die Herde zu verlieren. Ohne dabei jemals in ihrer Gelassenheit und Zuversicht ins Wanken zu geraten: Auch sie habe ich mehr als einmal auf bzw. unter dem Arm zu den anderen zurückgetragen.
Gemeinsam haben sie sich allen Reintegrationsbemühungen erfolgreich entzogen.
Einige Tage lang haben sie sogar erwogen, in den Nachbarweiler umzuziehen.
Dann jedoch schien ihnen die Weide unterhalb des Hauses genehm. Für zwei Lämmer eine mehr als luxuriöse Bleibe!
Und hier residieren sie seitdem, ganz zuverlässig und brav – obwohl der Zaun mehr als genug Durchschlupfe böte …
Sollten diese beiden jemals Nachwuchs haben, können wir uns warm anziehen, soviel ist sicher!

Noch hat die (hoffentlich) angehende Mutter vieler höchst eigenwilliger Lämmer keinen Namen …
Wir sind offen für Vorschläge! Und gerne benennen wir die Lämmer nach den „Taufpaten“ ihrer Mutter …

Iris

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2 Gedanken zu “Columbus auf Freiersfüßen

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