Lupine II

Damit die Ableger unserer ersten, käuflich erworbenen Lupine, die ich im letzten Jahr in ein anderes Beet umgesetzt habe, überhaupt eine Chance haben, muß ich dieses jäten.
Die Bezeichnung „Beet“ mag hierbei durchaus irreführend sein: Von einer einzigen Ausnahme abgesehen handelt es sich bisher lediglich um Flächen, von denen ich der Meinung bin, dass sie ein Beet sein oder werden sollten.

Ich stürze mich also in die Wildnis und stelle fest, dass Schöllkraut, Brennnessel und andere Wildkräuter ganz trefflich gedeihen, finde aber nicht eine Lupine.
Wenig überraschend eigentlich: Unterdessen habe ich gelernt, dass Lupinen stickstoffarme Böden anreichern, Brennnessel und Schöllkraut aber stickstoffreiche Böden lieben. Das passt dann wohl irgendwie nicht.

Wenn ich also demnächst die einzige Überlebende meiner letztjährigen Anzuchtversuche aus ihrem Topf befreien will, sollte ich mir tunlichst eine Stelle fernab von Brennnesseln und Schöllkraut suchen …
Das wird dann auch für das Versuchsgelände für „Lupine II“ gelten. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres mag ich doch lieber direkt aussäen.

Während ich so – eher pro forma – den restlichen Wildwuchs ausrupfe und dabei mit der Tatsache hadere, dass ich so katastrophal wenig über Pflanzen weiß, stoße ich völlig unverhofft auf eine Lupine!
Ein Bonsai, zugegeben, den ich sofort mit einem Kreis aus Schieferstücken umgebe, damit ihn jetzt nur nicht versehentlich jemand platt tritt.

Aber: Ein Durchhaltemodell, welches das „Beet“ mit etwas Hilfe meinerseits hoffentlich erobern wird.

Iris

 

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